Kann man über Geschmack nun streiten oder nicht? Ich vergesse regelmäßig, wie das Sprichwort richtig heißt! Fakt ist, jeder hat seinen. Und das ist gut so! ✌︎
Aber was ist das Geheime bis Verrückte dahinter, dass etwas an einem hervorragend aussieht und an jemand anderem grauenvoll?
🎨 Die Sache mit den Farben
Dass jeder Mensch sein eigenes Colorit, seine eigene Farbgebung hat, wusste schon Johannes Itten. Der Künstler und Kunsttheoretiker, der unter anderem an meinem verhassten Bauhaus lehrte – aber das auch nicht lange 🤭 –, untersuchte en Detail, wie Farben wirken: einzeln, miteinander und eben auch am Menschen.
Denn auch als Mensch trägst Du auch ein gewisses Farbspektrum mit Dir herum! Das liegt nicht nur an Deiner offensichtlichen Augen- und Haarfarbe, auch jede Hautfarbe spricht Bände, ob da mehr Rot, Gelb, Blau oder Diamantenstaub in Einsatz ist. Nicht jedes Braun ist automatisch warm oder jedes Blond golden: Warm oder kalt, hell oder dunkel, gesättigt oder matt – das macht jede einzelne Farbe eben aus. Und entsprechend lassen sie sich mischen. Also: die eigenen Farben und worin man sich kleidet.
»Ein Farbschema kann als harmonisch bezeichnet werden, wenn es gut abgestimmt ist, das heißt, wenn keine der einzelnen Farben dominiert oder nicht zu den anderen passt.«
– Johannes Itten in seiner Farbtheorie 1
Wenn Conrads T-Shirt ein warmes Maisgelb ist, wie es auf den Photos anmutet, dann müsste Conrad entsprechend ein warmer Farbtyp sein. Ein Blick aufs Profilbild verrät jedoch, dass Hellblau eine durchaus gute Wahl ist! Müsste ich frech und gemeingefährlich nur aufgrund diesen eines Photos eine Prognose abgeben (was kein Farbberater – der ich nicht bin – jemals macht, weil Bildschirme böse sind), würde ich Conrad als Sommertyp einordnen. Denen stehen grundsätzlich kühle Farben besser. Vielleicht mag seine Frau deswegen das gelbe T-Shirt an ihm nicht? #Spekulatioooooon!
Aber es sind ja längst nicht nur die Farben! Wir haben über »Print oder nicht« diskutiert, als wäre das weltentscheidend. 🤭 Aber klar: Am Ende des Tages will sich jeder in seiner Klamotte wohlfühlen. Und das tut eben nicht jeder in jedem Teil!
Wer labert hier?
Miriam, sonst Kommunikationsdesignerin (also studiert und so),
heute in der Mission für Dein perfektes T-Shirt unterwegs:
Denn Stilfragen beschäftigen mich schon länger als Design! 😱
Und jetzt misch ich alles mit den 12 Archetypen, jawoll ✌︎

📐 Die Sache mit den Formen
– Um Dich schonmal vorzuwarnen: Ich ufere gleich aus und stelle Dir gleich das beste System für die Formen, sprich, Figur vor. Wenn Dir das schnurzpiepegal ist oder Du bei sowas nervöse Zuckungen bekommst, scrolle weiter, bis Du eine YouTube-Vorschau siehst. Darunter geht’s mit den Shirts los! Aber dann verstehst Du halt nicht alles … –
Je nach Typen-System kann man Menschen, zumeist Frauen, wunderbar schubladisieren. Am grauenvollsten finde ich die nach Buchstaben: A, O, X, H, V. Der Buchstabe darf hierbei die Silhouette beschreiben. Tooollllllll!
Minimal poetischer wird es mit Obst. Wobei alles Obst dieser Welt nicht ausreicht, denn neben Apfel und Birne gibt es dann auch die Säule als Figurtyp. Auf die Idee mit dem Rhabarber ist wohl niemand gekommen. Zum Glück traut sich niemand, »Lauch« bei einer Lady zu sagen. Schlacksige Kerle müssen das schon mal eher aushalten!
Von den ganzen Systemen ist mir daher das von David Kibbe am liebsten: Der Stylist beurteilt die Frauen nicht simpel nach dem klassischen Schema: »Haste Taille, Arsch und Busen oder nicht / Wie kannst Du Dich anziehen, dass Du aussiehst, als hättest Du all das«. Nein, David guckt auf das komplette Zusammenspiel der Formen – übrigens natürlich auch bei Männern und X! – und will, dass sich jeder Mensch so kleidet, damit die individuelle Schönheit zum Strahlen kommt.
Hier wird nix mit Gewalt umgeformt: Die Klamotte soll vielmehr den Formenkanon widerspiegeln, den ein Mensch von Natur aus hat.
Die Formensprache wird definiert durch visuelle Parameter wie:
- Wie verhält sich Größe zu Breite? ➡ groß, klein, breit, schmal
- Wo liegt der optische Schwerpunkt? ➡ z. B. hat ein Typ egal ob faktisch sportlich oder nicht den Fokus auf der Schulterlinie?
- Welche Kontur haben die Gelenke (Schultern, Ellbogen, Knie, Kinnlinie …)? ➡ Eher kantig, spitz, flache Winkel oder abgerundet?
- Details: Ist die Nase fein ziseliert oder fleischig? Sind die Augen groß oder klein, die Lippen voll oder flach?
All das lässt sich letzten Endes formensprachlich in Yin oder Yang übertragen: Jede Eigenschaft sitzt auf der Skala irgendwo zwischen diesen beiden Extremen.
☯️ Archetypisch männlich ⭤ weiblich
An der Stelle bekommen einige nun sicher Ausschlag, weil sie Yin und Yang, die beiden Archetypen für Männchen und Weibchen, sofort mit irgendwelchen positiver und negativer konnotierten Geschlechterrollen gleichsetzen.
»Geht ja gar nicht, dass eckig gleich männlich ist und rund weiblich! Es gibt doch auch muskulöse, schlanke, sehnige Frauen und kugelrunde Männer!!«
Ja nee, echt jetzt?! ✌︎
Um irgendwelche sozialen Rollen oder charakterlichen Zuschreibungen geht es hier nicht, sondern simpel um die Formensprache und den symbolhaften Archetyp. Mit »Besser/Schlechter« kann doch keine FORM etwas zu tun haben. Wieso sollte eine Kugel besser sein als ein Quadrat?!
Jegliche Form kann also auf einer Skala zwischen YIN♀ und YANG ♂ zugeordnet werden.
- klein, sanft, weich, voluminös, rund, rundlich, horizontal … ➡ YIN
- groß, eckig, hart, kantig, fest, vertikal … ➡ YANG
Vorsichtshalber sei erwähnt, dass eine Frau mit viel YANG durchaus feminin sein kann! Ich selbst bin stark auf der YANG-Seite und habe noch nie gehört, ich würde aussehen wie ein Junge oder Kerl, auch wenn ich sicher nicht die kurvenreichste Lady bin.
Andere Ladies mit enorm viel Yang: Keira Knightley, Julia Roberts, Charlize Theron, Cate Blanchett, Taylor Swift, diverse Supermodels der Neunziger von Cindy Crawford bis Heidi Klum
Und umgekehrt sind Männer auf der »weichen« YIN Seite immer noch Männer. George Clooney ist so einer …
Abgeleitet von der Yin- oder Yang-Dominanz und ob oder wie sich die beiden Archetypen mischen, entstehen im Kibbe-System 13 Typen:

Was sieht das aus?
Dramatic, Natural, Classic, Gamine und Romantic markieren dabei die Grundrichtungen. Abgesehen von den beiden End-Markierungen Dramatic (=100% Yang) und Romantic (=100 Yin) hat jeder Typ eine Yin- und Yang-Ausprägung. Soft bezeichnet logischerweise den Yin-lastigen Typen, während Flamboyant (= energisch) die Tendenz Richtung Yang ausdrückt.
Die meisten Typen dürften alleine schon dank ihrer Namensgebung selbsterklärendsein. Denn DRAMATIC, ROMANTIC und NATURAL aber auch CLASSIC sind ja schon wieder archetypisch AF!
Gamin hat wohl etwas Erklärungsbedarf, weil es heute im Deutschen nicht mehr so geläufig ist. Übersetzt heißt es »knabenhaft«, was heute wohl keine Frau mehr hören will. Was Quatsch ist, da einige der mädchenhaftesten Frauen der Welt, wie etwa Audrey Hepburn, Emma Watson oder Alexis Bledel dazu zählen. Auch der YouTuber und Regisseur Joseph DeChangeman scheint mir ein Gamin zu sein, denn er kann die bescheuersten T-Shirts tragen, ohne dabei total bescheuert auszusehen.

Wenn Du Dich wunderst, was der Unterschied zwischen Classic und Gamine ist, zumal die beiden in der Mitte liegen: Bei Classic mischt sich die Formensprache von Yin und Yang gleichmäßig, als hätte man alles in einen Mixer geschmissen
Bei den Gamines wirkt es so, als hätte man Yin und Yang zusammengestückeltt: Hier ein Yin-Element (große Augen, kleines Näschen), dann aber wieder ein deutliches Yang-Element (scharf gezeichnete Wangenknochen und Gesichtskontur).
Gilt natürlich auch für Männer & X!
Das System gilt gleichermaßen für Männer und alle anderen und keine Geschlechter. Formensprache gibt’s nämlich überall!
Wie immer wunderbar erklärt von Aly Art auf YouTube, die sich dem ganzen Thema ausführlichst widmet. Sie hat auch eine komplette Kibbe-Playlist, wenn Dich das Thema näher interessiert.
Aber was heißt das jetzt für T-Shirts?
👕👚 T-Shirt Typologie
Gerne mit einem gewissen Augenzwinkern zu lesen. Klingt stereotyp, ist es auch, kann natürlich jederzeit übergangen und gebrochen werden!
Lustige Print-Shirts
Je nach Grad der Albernheit natürlich etwas für den NARR (und die NÄRRIN, Bild kommt gleich). Für den KÜNSTLER bitte exzentrisch, eklektizistisch). Für den IDEALIST Tiermotive und für den HELD natürlich Comic-Motive mit Superhelden. Dem JEDERMANN reicht ein klassischer Smiley oder harmlos nett-lustige Motive wie »Kaffeejunkie«. Hier kommt es echt aufs Motiv an!
Figurmäßig am besten leisten können sich albernen Shirts am besten GAMINE und NATURAL (v. a. FLAMBOYANT NATURAL).
Mit einem metaphysischen Augenzwinkern trägt sowas auch der MAGIER gerne. Hierzu kann ich einfach nur die Shirts von Carolin Magunia empfehlen, die mit ihrem Handlettering magisch-witzige Sprüche auf T-Shirts und anderes zaubert. (Externer Link zu ihrem Shop; keine Werbung, nur zur redaktionellen Veranschaulichung.)
Wieviel Print erlaube ich mir, als 45jährige Närrin? Äh ja …

Weitere Print-Shirts
Einen Philosophie-Spruch oder gar Universitätswappen schnallt sich der LEHRER über die Brust oder wahlweise natürlich auch Brüste.
Der oder die LIEBENDE drückt mit dem Shirt aus, was oder wer hier so ultimativ geliebt wird! Steht irgendwo fett was mit Liebe drauf? Oder Herzchen? Immer her damit!

Phantasievolle Aufdrucke jeglicher Art? KÜNSTLER, MAGIER.
Outdoor-Prints oder fettes Label von Outdoor-Marken? Liebt natürlich der ABENTEURER!
Stinkefinger oder Zunge raus? (Du kennst die Motive!) Klar: REBELL.

Band T-Shirts
Alles Rockige, Grungeige ist natürlich für den REBELL perfekt.
Etwas ausgebufftere graphische Indie-Drucke stehen vor allem dem KÜNSTLER, mit einem gewissen Retro-Touch auch dem LEHRER.
Psychedelische Drucke kleiden den MAGIER perfekt. Oder, bei dunkler Farbgebung, auch den REBELL.
Sofern kiloweise Goldsteinchen dran hängen, könnte es auch der KÖNIG tragen, aber der wird aus natürlichem Stolz die Finger von sowas lassen.
Figurtechnisch sind wir wieder beim NATURAL (auch FLAMBOYANT NATURAL) unterwegs, bei GAMINE und in Teilen auch bei DRAMATIC (wenn die sich dazu herablassen).

Streifen-Shirts
Superduper für den NARR: Schwarz-Weiß-Kontraste sind einfach sowas von närrisch! Denke nur an die klassischen Clowns-Kleidungen oder Spielfelder.
Auch passend für den KÜNSTLER. Der kann sich auch, ebenfalls wie der Narr, verrückte Farbkombinationen leisten, die Aua-Aua schreien.
Bei zarterem (klassischeren) Kontrast auch für den LEHRER oder JEDI (z. B. hellblaue oder hellgraue Streifen auf Naturweiß). Ihr könnt gerne mit unterschiedlichen Streifendicken spielen.
Zusammen mit einem roten Röckchen oder Hose auch was für den LIEBENDEN. Da bitte die Streifen dünner/klassischer.
Zarte Streifen, eher schon Ringel, sind auch schön für ALTRUIST und IDEALIST. Dann möglichst im sanften Farbkontrast.
Figurmäßig? Vor allem bei eher kantig gebauten FLAMBOYANT NATURALS oder DRAMATICS, ebenso eine gute Wahl für CLASSICS (DRAMATIC CLASSIC).

Polo-Shirts
Sehr kleidsam für LEHRER, ALTRUIST (wie viele Ärzte und Pflegeleute tragen bitte Polos?). In Sand- und Naturfarben für den ABENTEURER. In strahlenden Farben womöglich auch für den HELD. Der JEDI versteckt sich gern darin, der KÖNIG fühlt sich darin erst pudelwohl, wenn mindestens »Polo by Ralph Lauren« draufgestickt ist. (Mehr dazu siehe T-Shirts mit kleinem Label)
Perfekt für jeglichen Körperbau, außer, man ist zuuuuu kurvig – denn der dickere Pikee-Stoff schmeichelt Kurven und Bäuchleins Kurven nicht so schön.

Shirts mit Kontrast-Paspel (Ringer-T-Shirts)
Bitte nur an GAMINES und/oder IDEALISTEN.
Sofern Schwarz/Rot aufeinander treffen, womöglich auch eine gute Wahl für den REBELL.
Ich bin voreingenommen, ich hasse die Teile! Womöglich, weil mir mein heiß ersehntes Emily The Strange2 Shirt damals mit einer beschissenen roten Paspel am Hals geschenkt wurde. 😤
Einfarbige Shirts
Die sind JE NACH FARBE (!) was für ALLE.
Der Narr wird sich darin womöglich etwas langweilen, und der Liebende mag es nur, wenn der Schnitt kleidsam und der Stoff ultrasahne ist. Der Künstler freut sich, wenn er es beim Malen einkleckert. 🤭 Und der Rebell mag die nur in Schwarz oder Anthrazit! Und, äh, mit Löchern.
Welche Farbe zu welchem Archetyp? Erfährst Du im 8-seitigen Booklet, das beim Newsletter-Abo automatisch dabei ist.

Das weiße Shirt
Der HELD / REBELL. James Dean. Enough said!

Shirts mit dezenter Logo-Stickerei
Die Ansage mit Understatement mögen HELD, JEDI, IDEALIST und ALTRUIST. Hier kommt es durchaus aufs Lebel und die Philosophie dahinter an!
Eco-Labels wie Patagonia: IDEALIST, ALTRUIST, EXPLORER, JEDI.
Sportliche Marken: HELD.
Wenn das Label sagt »Hallo, ich bin eine Luxusmarke!« trägt es nun endlich auch der KÖNIG gern. Der ist sonst eher nur in Hemden oder Blusen unterwegs.
Ähnlich verhält es sich mit den ROMANTICS bzw. LOVERS – wartet ab, am Ende bekommt Ihr noch eine heiße Empfehlung!
Ärmellose Shirts (Tanktops)
Würde der KÖNIG niemals, nie, nie, nie tragen! Ist sowas von unter seiner Würde. Dem LEHRER übrigens auch, wenn er nicht gerade daheim allein in seinem Lesezimmer bei über 35°C sitzt. Der MAGIER fühlt sich darin ein bisschen unwohl und legt womöglich lieber eine magische zarte Bluse wie einen Zauberumhang darüber.
Sonst kann sie jeder tragen, wie er mag. Gibt ja genügend Schnittformen!
Figurtechnisch kann da jeder seins finden, wenn er mit Ausschnitt (sowohl an den Armen, Décolleté und Rücken) aufpasst.
Kurz: Rund zu rund, eckig zu eckig.
Raglanärmel
Diese schnittechnisch und oft auch farbig abgesetzten Ärmel haben in sich schon eine sportliche Anmutung und passen daher prima zum sportlichen HELDEN und JEDI. Auch was für den ABENTEURER. Achtet einfach auf Eure passenden Farben!

Wickel- & Henley-Shirts
Offiziell verlassen wir mit dieser Schnittform die T-Shirts – aber auch ihr sollt mehr passende Schnitte genannt bekommen, ihr lieben ROMANTICS und LIEBENDEN.
So richtig feminin ist ein stinknormales T-Shirt ja nicht, deswegen fühlen sich so manche LIEBENDEN oder ROMANTICS in Wickelshirts wohler. Sie bringen das Shirt mit einer Raffung auf Figur.
Ihr männlichen LOVERS: Wenn ein Wickelshirt nicht so Euer Fall ist, orientiert Euch einfach am klassischen Hemd und lasst einfach ein paar Knöpfe offen. Wie Mark Scheibe es so oft vorbildlich tut.
Oder tragt Henley-Shirts: die Dinger mit dem Ausschnitt und der kleinen Knopfleiste, Ihr wisst schon. Und da lasst Ihr natürlich bitte viel mehr bis alle auf den ersten Kopf offen!

⛔️ Kurzarmige Hemden
Kurz: Bitte für keinen!
Maximal für den ABENTEURER auf Safari. Aber da ist Dir doch sicher auch lieber, wenn Du abends die Ärmel runterrollen kannst?
Lass die Dinger! Ab in die Tonne damit! Ausnahmslos alle!!!
Zur Schnittform im Allgemeinen
Heute (der Text stammt aus dem Hochsommer 2026) gibt es alle T-Shirts in wirklich allen Formen: von supereng bis sackig, von knapp-unter-Nippel-lang bis fast zum Knie. Was steht einem da am besten?
Wie Du nie etwas falsch machen kannst:
Extreme zu vermeiden lohnt sich immer, wenn Du kein DRAMATIC bei Kibbe bist oder ein närrischer NARR oder KÜNSTLER.
Zum einen ändern sich die Sehgewohnheiten ständig. Ich habe mir vor ein paar Jahren ein supersüßes Katzenshirt bei Mango entgehen lassen, weil ich den Schnitt so scheiße fand. Boxy war damals noch total komisch! Und heute so normal …
Grundsätzlich gilt jedoch:
T-Shirts dürfen schmeicheln
Grundsätzlich bist Du immer in den Shirts am besten aufgehoben, die Deine natürliche Figur bzw. Formenspiel aufgreifen: Hast du ehe eckige, kantige Schultern und ganz deutlich erkennbare Schlüsselbeine, darf auch das Shirt wie maßgeschneidert wirken und aus einem schweren Material sein (sehr YANG, also Dramatic bzw. Flamboyant Natural).

Je weicher, zarter und gerundeter Deine Figur, umso weicher und fließender darf das Material werden. Oder eben auch kleinteiliger im Print.

Natürlich gilt wie immer: Regeln sind zum Brechen da! Mit Kontrasten zu spielen ist immerhin die hohe Kunst der Gestaltung, aber psssst! ✌︎
Dieser Artikel wurde zuerst veröffentlicht auf Substack am 17. August 2026, vgl. https://miriamlochner.substack.com/p/was-dein-t-shirt-uber-deinen-typ
- Vgl. https://de.scribd.com/document/960984029/Die-Farbtheorie-von-Johannes-Itten. Das digitale Skript ist eine halbe Katastrophe und ein wilder Mix aus Deutsch und Italienisch in mindestens drei Schriftgrößen, gibt aber einen ersten Einblick. ↩︎
- Emily The Strange war DIE Gothic-Emo-Katzen-Figur Anfang der 2000er.
Der Shop-Link dient nur zur redaktionellen Untermalung: https://emilystrange.com/collections/apparel ↩︎



